Jeder Standort pflegt eigene Systeme, das Homeoffice arbeitet über Behelfslösungen: Ohne sichere Standortvernetzung bremst das Ihre Abläufe und öffnet Angreifern Türen. EVONET plant und betreibt die Vernetzung Ihrer Standorte als ein geschlossenes, verschlüsseltes Netzwerk. Die Erfahrung dafür sammelt das Systemhaus aus Fellbach bei Stuttgart seit 1996, unter anderem in Projekten für die Mercedes-Benz Group und die IT des Landes Baden-Württemberg.
Sichere Standortvernetzung verbindet die Standorte eines Unternehmens über verschlüsselte Verbindungen zu einem gemeinsamen Netzwerk. Zentrale, Niederlassungen, Produktion und Homeoffice greifen auf dieselben Server, Anwendungen und Daten zu, als stünden alle Beteiligten im selben Gebäude. Der Datenverkehr zwischen den Standorten bleibt dabei vor dem Zugriff Dritter geschützt.
Auch Cloud-Dienste wie Microsoft 365 oder Atlassian gehören in ein solches Netzwerk. Erst wenn Standorte, Homeoffice-Arbeitsplätze und Cloud über verschlüsselte Tunnel und eine zentrale Überwachung zusammenlaufen, entsteht ein Netz mit einheitlichem Sicherheitsniveau statt einer Sammlung von Insellösungen.
EVONET übernimmt dafür Planung, Aufbau und laufenden Betrieb. Sie erhalten ein Netzwerk mit klaren Zuständigkeiten, statt Verbindungen einzeln bei Providern einzukaufen und selbst zusammenzuhalten.
Für die Standortvernetzung haben sich drei Wege etabliert: Site-to-Site-VPN über das Internet, SD-WAN als softwaregesteuertes Firmennetz und dedizierte Verbindungen wie MPLS oder Standleitungen. Welche Lösung passt, hängt von der Zahl der Standorte, den Anwendungen und Ihren Sicherheitsanforderungen ab.
In der Praxis entscheidet selten eine Technologie allein. EVONET ist an keinen Netzbetreiber und keinen Hersteller gebunden. Wo es fachlich passt, kombiniert das Systemhaus die Wege: etwa ein Site-to-Site-VPN für zwei kleine Büros und SD-WAN für die Hauptstandorte. Die Empfehlung folgt Ihrem Bedarf, nicht einem Produktportfolio.
Eine Standortvernetzung ist sicher, wenn jede Verbindung verschlüsselt ist, das Netz in Segmente unterteilt bleibt und eine Stelle den gesamten Datenverkehr überwacht. Was ein sicherer VPN-Betrieb außerdem verlangt, hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik im IT-Grundschutz-Baustein NET.3.3 „VPN“ festgehalten: Anforderungsanalyse, festgelegte Verschlüsselungsverfahren und eine Sicherheitsrichtlinie für die Nutzung.
Für den Alltag heißt das, eine sichere Standortvernetzung erfüllt fünf Kriterien:
Der Datenverkehr zwischen den Standorten läuft ausschließlich durch IPsec- oder WireGuard-Tunnel, auch bei internen Anwendungen.
Produktion, Verwaltung und Gäste-WLAN bleiben getrennte Zonen. Ein kompromittierter Standort reißt so nicht das gesamte Netz mit.
Vernetzung und Firewall folgen einem gemeinsamen Regelwerk, statt an jedem Standort anders konfiguriert zu sein.
Ausfälle und Auffälligkeiten fallen sofort auf, nicht erst, wenn ein Standort nicht mehr arbeiten kann.
Jede Verbindung, jede Regel und jeder Zugriffsweg ist dokumentiert. Bei einer Störung ist klar, wer handelt.
Standortvernetzung wirkt nur so gut wie die Sicherheitsarchitektur dahinter. Deshalb plant EVONET VPN-Tunnel, Firewall-Regelwerke und Netzsegmente als ein gemeinsames Betriebskonzept mit einem Verantwortlichen, statt drei Gewerke auf drei Dienstleister zu verteilen. Tritt eine Störung auf, entfällt die Zuständigkeitssuche zwischen Provider, Firewall-Betreuer und Hausnetz.
Das entlastet auch bei der Regulatorik. Seit dem 6. Dezember 2025 ist das deutsche NIS2-Umsetzungsgesetz in Kraft; es betrifft nach Angaben der Bundesregierung rund 29.500 Unternehmen (Stand: Juli 2026).
Verschlüsselte Standortverbindungen und ein dokumentierter Netzbetrieb zählen zu den Risikomanagement-Maßnahmen, die betroffene Unternehmen nachweisen müssen. Vorgaben wie KRITIS, DORA und BSI-Grundschutz begleiten die Projektarbeit von EVONET seit Jahren.
EVONET übernimmt Vernetzungsprojekte mit hohem Komplexitätsgrad: gewachsene Netze, strenge Regulatorik und Anwendungen, die keine Ausfälle verzeihen. Das Systemhaus arbeitet seit 1996 in solchen Umgebungen und ist gefragter Partner großer Beratungshäuser.
Ebenso wichtig: EVONET verdient weder an Leitungen noch an Lizenzpaketen einzelner Anbieter, sondern ausschließlich an der Lösung, die zu Ihrer Infrastruktur passt. Wie das Team arbeitet, lesen Sie über EVONET; mit welchen Herstellern es zusammenarbeitet, zeigen die Technologiepartner von EVONET. Wer zuerst die eigene Angriffsfläche kennenlernen möchte, startet mit dem E-Mail Security Check-up.
Jetzt Kontakt aufnehmenDie meisten Dienstleister kalkulieren eine Standortvernetzung als Monatspreis je Standort, in dem Leitungen, Hardware und Betrieb stecken. Fünf Faktoren bestimmen die Höhe:
Kein Unternehmen gleicht dem anderen – eine professionelle Sicherheitslösung muss das berücksichtigen.Schildern Sie uns Ihre Situation. Wir zeigen Ihnen, wo Ihre größten IT-Risiken liegen.